Malerarbeiten

Ablauf, Dauer und Kosten von Malerarbeiten

06.10.2022  |  Ina Schulz  |  Lesedauer: 8 Minuten

Malermeister hält eine Malerrolle und Farbbeispiele in der Hand.

Ganz gleich, ob Sie eine Wohnung oder ein Haus besitzen, mit neuer Wandfarbe oder einer Tapete lassen sich Räume schnell und individuell verschönern. Der eigenen Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Dank innovativer Farbmischsysteme und einer großen Auswahl an Tapeten lässt sich heutzutage jeder Raum in eine richtige Wohlfühloase gestalten.

Auch ein Wohnungswechsel, bei dem die Wohnung in einem ordentlichen Zustand an den Vermieter übergeben werden muss, kann zur Beauftragung von Malerarbeiten führen. Oder aber ein Rohrbruch oder andere Beschädigungen erfodern die Erneurung der Wandflächen. Worauf genau Sie bei Ihrer Planung achten sollten, erfahren Sie hier.

Was sind Malerarbeiten?

Die Malerarbeiten sind für gewöhnlich die letzten Arbeiten, die bei einem Neubau oder einer Sanierung durchgeführt werden. Zuvor sind die anderen Gewerke an der Reihe – von den Sanitärarbeiten über die Elektroarbeiten bis hin zum Trockenbau. Im Gegensatz zu den meisten anderen Gewerken dient das Malern vor allem der Ästhetik einer Immobilie. Egal ob innen oder außen, mit Farbe kehrt zum einen Gemütlichkeit ein und zum anderen kann man so seine Persönlichkeit unterstreichen und eine individuelle Atmosphäre schaffen. Malerarbeiten sind dabei durchaus vielfältig und beinhalten neben dem Streichen auch das Lackieren folgender Flächen:

  • Wände und Deckenflächen
  • Böden
  • Fensterrahmen & Fensterstöcke
  • Türrahmen & Türzargen
Malermaterial vor einer weißen Wand

Im Fachjargon spricht man allerdings von einer Beschichtung. Das bedeutet, dass ein Gegenstand oder eine Fläche mit einem bestimmten Material neu gestrichen bzw. versehen wird. In Innenräumen dienen Beschichtungen vor allem der optischen Verschönerung. Darüber hinaus können Flächen mit einer widerstandsfähigeren Beschichtung versehen werden, z.B. in stark frequentierten Fluren und Treppenaufgängen. Für den Außenbereich sollte ein Produkt gewählt werden, das vor allem vor Witterungseinflüssen schützt.

Die dafür vorgesehenen Materialien sind sehr vielseitig und immer dem jeweils vorhandenen Untergrund anzupassen. Für eine Neugestaltung der Decken und Wandflächen im Innenbereich sind Tapeten, Dispersionsfarben und mineralische Farben sehr gut geeignet. Qualitativ hochwertige Lacke auf Wasserbasis in allen Farbvariationen eignen sich für Fensterrahmen, Türzargen und Türblätter aus Holz oder Metall. Bei naturbelassenem Holz im Außenbereich sind Lasuren und auch Lacke von Vorteil.

Welche Techniken werden von Malern genutzt?

Es gibt eine große Anzahl kreativer Techniken, mit denen Maler beeindruckte Effekte erzielen. Dabei spart man sich oft teure Materialien. So können gute Maler nur mithilfe entsprechender Farbe, Putze und ihrer Werkzeuge Marmor, Beton oder sogar Mauerwerk täuschend echt nachgeahmt werden. Zu den grundsätzlichen Techniken gehören:

Schwammtechnik & Tupftechnik

Bei der Schwammtechnik werden mithilfe eines Natur- oder Malerschwamms farbige Muster oder Farbverläufe an Wänden kreiert. Zunächst wird ein Grundanstrich auf der Wand aufgebracht. Meist ist die Grundierung hell, auf der mithilfe des Schwammes Muster in dunklere Farben erzeugt werden. Dabei ist es wichtig, ohne Druck und gleichmäßig zu arbeiten, damit ein zwar abwechslungsreiches, aber dennoch einheitlich professionelles Bild entsteht. Mit dem Schwamm wird die Farbe vorsichtig aufgetupft oder in kreisenden oder seitlichen Bewegungen verwischt.

Wisch- und Wickeltechniken

Ursprünglich galt die Wickeltechnik als günstige Alternative zur Tapete. Allerdings hat sich das Image dieser Malertechniken gewandelt. Für den Farbauftrag werden Materialien wie Jute, Leinen oder synthetische Stoffe verwendet, die mit Farbe benetzt und dann zu einem Knäuel gewickelt werden. Die Textilien werden dann über die Wand gerollt oder auch gewischt. Dadurch entstehen individuelle Oberflächen. Durch eine abschließende Beschichtung erzeugen Maler Glanzeffekte und dergleichen, was der Wand ein geniales Finish verleiht

Spachteltechnik

In modernen Wohnimmobilien sind gespachtelte Wände eine beliebte Alternative zur althergebrachten Raufasertapete. Dabei werden sämtliche Wände mit Putz verspachtelt, sodass eine möglichst ebene Fläche entsteht. Dafür sind mehrere Schichten der Spachtelmasse erforderlich. Hilfreich ist auch die Verwendung von Malervlies, das entweder direkt im Putz verarbeitet oder als letzte Schicht aufgetragen wird. Dadurch werden zum einen kleinere Unebenheiten kaschiert und zum anderen wird der Rissbildung vorgebeugt. Nun erfolgt der Anstrich in der gewünschten Farbe.

Schmuckspachtel

Als Schmuckspachtel bekannt ist die traditionelle Technik “Stucco Antico”, die bereits seit dem 15. Jahrhundert verwendet wird, um hochwertige Malerarbeiten auszuführen. Dafür wird dafür eine Spachtelmasse auf Basis von Kalk, Wasser und Marmormehl verwendet, die nach dem Trocknen wie echter Stein aussieht. Mithilfe einer venezianischen Spachtelkelle, die komplett abgerundete Ecken hat, gibt es keine Kanten und Risse. Zum Abschluss verdelt man die Spachteltechnik mit einer Wachsdispersion. Jede Wand ist ein absolutes Unikat.

Farbgestaltung: Welche Farben eignen sich für Innenräume?

Die Farbauswahl ist unabhängig von der gewählten Technik das zentrale Gestaltungsmittel bei den Malerarbeiten. Farben haben unterschiedliche Wirkungen auf uns und können so Stimmungen beeinflussen. Daher ist es wichtig, sich vorab mit den Farben zu beschäftigen, um die richtigen für jeden Raum zu wählen.

In deutschen Wohnungen ist Weiß die vorherrschende Farbe. Da über die Hälfte Mietwohnungen sind, ist hier sicherlich auch etwas Zurückhaltung aufgrund der Vermieter und einer drohenden Renovierung beim Auszug im Spiel. Weiß wirkt frisch, ruhig und vor allem neutral. Hier kann man sich in Sachen Dekoration richtig ausleben und so mithilfe neue Vorhänge und Kissen sofort eine andere Stimmung erzeugen, ohne zur Farbrolle greifen zu müssen. Ein komplett weißer Look wirkt hingegen schnell steril und unpersönlich.

Blaue Töne wirken beruhigend und können Räume optisch größer erscheinen lassen. Blau wird zudem mit Sauberkeit in Verbindung gebracht, weswegen viele Putzmittel in blauen Verpackungen daherkommen. Die kühle Farbe kann Räume auch kälter erscheinen lassen, als sie tatsächlich sind. Blasse Töne wirken allerdings freundlich.

Gelb und Orange machen munter. Beide Farben assoziiert man auch mit der Sonne. Daher eignen sie sich auch für Räume mit wenig Tageslicht, um gefühlt mehr Licht zu erzeugen. Diese Töne aktivieren und fördern die Geselligkeit.

Rot ist dynamisch und aktivierend. Die Signalfarbe kann allerdings zur Unruhe beitragen und einen Raum beengt wirken lassen. Daher eignet sich Rot nicht unbedingt als Hauptfarbe und wenn doch, dann lieber in gedeckten Tönen. Wer Heizkosten sparen möchte, kann Rot als mentale Heizung einsetzen. Denn rote Räume werden um bis zu vier Grad Celsius wärmer wahrgenommen.

Grün ist die Farbe der Harmonie und Hoffnung. Sie fördert die Kreativität und gibt ein Gefühl der Sicherheit. Mit dieser Farbe kann man auch eine Naturverbundenheit ausdrücken und eine gelassene, entspannte Atmosphäre unterstützen.

Violett ist ausdrucksstark und beruhigend. Die Farbe war lange Zeit für das normale Volk nicht zugänglich, galt sie doch als Statussymbol von Klerus und deutschen Kaisern. Daher hat sie immer noch einen besonders luxuriösen Anstrich und kann sehr edel wirken. In kleinen Räumen kommt diese Farbe jedoch nur selten zur Geltung.

Wohnzimmer mit verschiedenen Wandfarben.
Wohnzimmer mit verschiedenen Wandfarben und einer Couch.

Braun unterstreicht Natürlichkeit und Gemütlichkeit. Denn mit Braun werden Naturmaterialien wie Holz und Leder verbunden. Daher eignet sich diese Farbe für die Dekoration aller Räume und ist zudem gut mit anderen Farben kombinierbar.

Schwarz ist ein Extrem. Dabei ist Schwarz jedoch keine Farbe im eigentlichen Sinne. Sie repräsentiert die Abwesenheit von Licht, ohne das keine Farben existieren. Als Akzentfarbe wirkt sie edel und klar. Aufgrund der Dunkelheit und einengenden Wirkung sollte Schwarz allerdings nicht großflächig eingesetzt werden.

Modernes Wohnzimmer mit blauer Couch und rosafarbener Wand

Wie setze ich Farbakzente richtig ein?

Für ein stimmiges und ausgeglichenes Bild verwendet man nie mehr als drei bis vier Farben in keinem Raum. Dabei gilt es, die 60:30:10-Regel zu beachten. Diese besagt, dass 60 Prozent der Flächen in dem Hauptton gestaltet sein sollten. Knapp ein Drittel gestaltet man für mehr Tiefe in einer gedeckten, komplementären Farbe. Und das letzte Zehntel gehört schließlich der Akzentfarbe, die gern auch knallig sein darf.

Die Hauptfarbe wird am sinnvollsten als Wandfarbe eingesetzt. So setzt man die Grundstimmung des Raumes. Am besten eigenen sich helle oder gedeckte Farben für die großflächige Gestaltung. Damit sich die Möbel gut abheben und in Szene gesetzt werden, sollten diese daher in einer Kontrastfarbe gestalten werden. Für langfristige Freude an dem Gesamtbild eignen sich auch hier gedeckte Töne. Die Akzentfarbe können Sie nun relativ frei wählen, um genau definierte Akzente zu setzen. Hierfür eignen sich schnell austauschbare Dekorationsartikel wie Kissen, Bilder oder Lampen.

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Der grundsätzliche Ablauf von Malerarbeiten

  1. Vorbereitung
    Abdecken und Abkleben von Möbeln, Böden, Fußleisten, Lampen u.v.m. Schalter und Steckdosen werden sorgfältig abgenommen und dann ebenfalls abgeklebt. Vorsicht: Unbedingt die Sicherung für das entsprechende Zimmer ausschalten, damit es hier zu keinen Unfällen oder Kurzschlüssen kommt.
  2. Untergrundvorbereitung
    Entfernen alter Tapeten sowie das Anschleifen von Fensterrahmen & Türrahmen und die Entfernung von Nägeln, Dübeln und Haken in der Wand.
  3. Reparaturen
    Verschließen kleinerer Löcher mit Spachtelmasse, größere Risse werden mit Putz und ggf. Vlies ausgebessert. Hier sind entsprechende Trocknungszeiten zu beachten.
  4. Reinigung
    Wände und Flächen sollten vor der Beschichtung fett- und staubfrei sein.
  5. Streichen und Lackieren
    Nun erfolgt die Beschichtung mit der gewählten Dispersionsfarbe, Lacke oder Tapeten
    bei Unklarheiten immer einen Fachexperten hinzuziehen
  6. Aufräumen
    Nach Fertigstellung der Malerarbeiten wird die Baustelle aufgeräumt und die Böden und Möbel werden wieder freigelegt bzw. eingeräumt.

Vorbereitung ist die halbe Miete

Das Wichtigste bei Malerarbeiten ist die Untergrundvorbereitung sowie das Abdecken sämtlicher Möbel, Böden, Türen, Fußleisten, Fenster, Lampen u.v.m. Denken Sie auch daran, Ihre Deckenlampen, Steckdosen und Lichtschalter ordentlich abzudecken, um sie vor feinen Farbspritzern zu schützen. Meist dauern die Vorbereitungsmaßnahmen viel länger als das Streichen oder Tapezieren selbst. Kalkulieren Sie also ausreichend Zeit!

Vor dem Bearbeiten einer Fläche wird der Untergrund sehr genau begutachtet. Dafür werden zunächst die alten Lacke oder Farben abgetragen. Kleine Löcher verschließt man mit Spachtelmasse, größere bzw. tiefere Rissen werden großflächig verputzt.

Von einer großflächigen Spachtelung spricht man, sobald Decken oder Wände größere Beschädigungen aufweisen und eine vollständige Verspachtelung nötig wird. Diese Arbeit ist sehr aufwendig und setzt handwerkliche Erfahrung und Geschick voraus, sollte man erwägen, diese Vorarbeit in Eigenregie zu übernehmen. Ein Untergrund muss vor jeder neuen Beschichtung, ganz egal welcher Art, absolut staub- und fettfrei sein. Erst dann kann das Auftragen der jeweiligen Farbe oder Tapete starten.

Maler streicht Wand mit Malerrolle in weißer Farbe.

Was muss ich noch bei Malerarbeiten beachten?

Sind alle notwendigen Vorbereitungen abgeschlossen, beginnt man mit dem Auftragen der neuen Farbe oder Tapete. Dispersionen werden mit einer Farbrolle, je nach Fläche in unterschiedlichen Größen, aufgetragen. Als erstes kommt die Decke an die Reihe, sodass Farbspritzer hier nicht gleich wieder auf den frischen Wänden landen. Wände immer vom Fenster ausgehend bearbeiten. In der Regel erfolgen zwei Beschichtungen der Flächen, um eine optimale Deckung und gleichmäßige Verteilung der Farbe zu erzielen. Je höherwertiger die Qualität des gewählten Produkts, desto besser wird das Ergebnis.

Das Tapezieren kann klassisch manuell erfolgen, oder auch von einer Tapeziermaschine übernommen werden. Dabei sollten sie unbedingt mit einem Fachmann klären, ob der Untergrund vorab mit einem verdünnten Kleister grundiert werden muss. Insbesondere bei stark saugenden Untergründen wie Gipskartonplatten werden ohne Grundierung weder Farbe noch Tapeten richtig halten und zur Geltung kommen.

Eine Raufasertapete wird abschließend immer mit Farbe beschichtet, denn in ihrer ursprünglichen Form ist sie wenig attraktiv. Die Farbe auf einer Raufasertapete wird an den Nähten gut auftragen und sorgfältig verschlichtet, damit später keine Zwischenräume zu sehen sind und ein möglichst nahtloses Bild entsteht.

Zum Abschluss aller voran gegangenen Malerarbeiten folgen die Lackierarbeiten. Diese benötigen ebenfalls eine optimale Untergrundvorbereitung. Hier ist es oft unumgänglich, Flächen vorab anzuschleifen (mit feiner Körnung i.d.R. 180-220) und sehr gründlich zu entstauben. Schließlich sollen Bläschenbildungen oder unliebsamer Schmutz im neuen Lack tunlichst vermieden werden. Das Auftragen einer Lackierung erfolgt wie bei der Beschichtung mit einer Dispersionsfarbe in zwei Schritten: erst die Vorlackierung und nach Trocknung die Schlusslackierung.

Was kosten Malerarbeiten?

Die Kosten für die Malerarbeiten hängen von diversen Faktoren ab. Entscheidend sind der Sanierungsumfang und die ausgewählten Materialien sowie der Zustand der zu bearbeitenden Räume. Je größer der Aufwand für die Vorbereitung ist, desto höher fallen natürlich auch die Kosten aus.

Insgesamt können Sie mit ca. 60 bis 70 Euro pro qm Wohnfläche rechnen. Für die Malerarbeiten in einer Wohnung mit 100 qm können so rund 6.000 bis 7.000 Euro veranschlagt werden. Hier ist auch die Anzahl der Räume entscheidend, denn mehr Zimmer bedeuten auch mehr zu bearbeitende Wandfläche.

Maler mit Malerrolle steht von einer ungestrichenen Wand.

Wie kann ich bei Malerarbeiten sparen?

Bei Malerarbeiten bilden die Kosten für die Arbeitszeit den größten Kostenfaktor. Daher können Sie hier durch Eigenleistung sparen. Wie zuvor beschrieben, ist die Vorbereitung der wichtigste Schritt für ein gutes Ergebnis. Allerdings ist sie auch sehr arbeitsreich. Das Entfernen der alten Tapeten und das Ausbessern der Wände können auch Laien gut selbst übernehmen. Dadurch lässt sich oft bereits ein kleinerer, vierstelliger Betrag einsparen. Beachten Sie dabei jedoch, dass Sie die Kosten für die Entsorgung der alten Tapeten selbst tragen.

Ist nur ein neuer Anstrich nötig, ist dies auch gut selbst zu bewerkstelligen. Für kräftige Farben ist jedoch die Technik entscheidend. Man benötigt weniger Farbe als oft gedacht. Zu viel Farbe auf der Rolle führt nur zu Schlieren und einem ungleichmäßigen Farbauftrag. Daher sollten Sie immer mit zwei bis drei Anstrichen rechnen.

Für Tapeten braucht es etwas Geschick und Erfahrung, insbesondere bei Mustertapeten, damit die Stöße genau aufeinander passen. Allerdings gibt es eine große Anzahl verschiedener Materialien mit entsprechenden Kleistern, dass eine fachliche Beratung für den eigenen Untergrund durchaus sinnvoll ist.

Spachtelarbeiten sind für den ungeübten Heimwerker eine große Herausforderung. Wer mit echt wirkenden Marmorierungen glänzen möchte, sollte auf die Experten setzen. Neben kunstvollen Techniken ist allein das glatte Spachteln von Wänden keine einfache Aufgabe, die zudem spezielles Werkzeug erfordert.

Fazit Malerarbeiten

Die Maler sind eines der letzten Gewerke bei einem Neubau oder einer Sanierung. Nur durch die Malerarbeiten wirkt die Immobilie am Ende wohnlich und einladend. Dabei gibt es viele verschiedene Techniken und Möglichkeiten, um beeindruckende Effekte zu erzeugen. Gerade wenn das Budget knapp ist, kann ein guter Malerbetrieb dennoch für Glanz in der Wohnung sorgen.

Zudem können Sie hier mit Eigenleistung viel Geld sparen, denn die Malerarbeiten sind vor allem arbeitsintensiv. Die Materialkosten bilden nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten.

Häufig gestellte Fragen

Wie werden Malerarbeiten definiert?

Malerarbeiten dienen vor allem der Ästhetik einer Immobilie. Mithilfe von Farbe schafft man eine individuelle Wohnatmosphäre. Malerarbeiten beinhalten neben dem Streichen auch das Lackieren von Wand- und Bodenflächen sowie Fenstern und Türen.

Welche Techniken nutzen Maler?

Neben dem Anstreichen und Tapezieren erzielen Maler mithilfe kreativer Techniken beeindruckte Effekte, die Marmor, Beton oder sogar Mauerwerk nachahmen. Zu den grundsätzlichen Techniken gehören: Schwammtechnik, Tupftechnik, Wisch- und Wickeltechniken sowie diverse Spachteltechniken bis hin zum effektvollen Schmuckspachtel wie Stucco Antico.

Wie laufen Malerarbeiten ab?

Zunächst bereitet man den Untergrund vor, indem man alte Farben, Lacke oder Tapeten entfernt. In einem nächsten Schritt verschließt man Löcher und bessert andere Unebenheiten aus. Diese Stellen reinigt man nach der Trocknung. Nach dem Abkleben und Abdecken von Möbeln, Türen und anderen Teilen, die nicht gestrichen werden, erfolgt das Anstreichen mit der gewünschten Farbe oder das Kleben der Tapeten. Meist sind zwei bis drei Anstriche für eine ausreichende Deckung erforderlich.

Was kosten Malerarbeiten?

Malerarbeiten kosten in der Regel ca. 60 bis 70 Euro pro Quadratmeter auf die Grundfläche der Wohnung gerechnet. Den größten Anteil machen die Personalkosten sowie die Allgemeinkosten des Betriebes aus.

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