Badsanierung

Ablauf, Dauer, Kosten – Womit müssen Sie bei der Badsanierung rechnen?

12.09.2022  |  Maria Schmid  |  Lesedauer: 15 Minuten

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Badsanierung

Ablauf, Dauer, Kosten – Womit müssen Sie bei der Badsanierung rechnen?

12.09.2022  |  Maria Schmid  |  Lesedauer: 15 Minuten

Badsanierung

Wird es Zeit für eine Badsanierung? Mehr als ein Viertel der deutschen Bäder sind mindestens 25 Jahre alt und entsprechen kaum noch aktuellen Standards. Dabei möchte man sich in diesem Raum doch besonders wohlfühlen. Schließlich beginnt und endet hier für die meisten Menschen der Tag.

Eine gut geplante Badsanierung ebnet den Weg zu Ihrem Traumbad. Erfahren Sie, worauf es bei dem Badumbau ankommt und mit welchen Kosten Sie rechnen sollten. Die Sanierung von Bädern ist mit einem größeren Aufwand verbunden. Schließlich müssen die alten Fliesen abgeschlagen und manchmal sogar neue Rohre verlegt werden. Umso wichtiger ist es, sich im Vorfeld über die Badsanierung zu informieren.

Das Wichtigste zur Badsanierung in Kürze

  • Eine Badsanierung ist aufwendig und zeitintensiv, da viele Gewerke zusammenarbeiten.
  • Eine Badsanierung kostet ca. 900 bis 3.500 Euro pro Quadratmeter.
  • Schlagen Sie alte Fliesen selbst ab, um Kosten einzusparen.
  • Fördermöglichkeiten gibt es, wenn das Bad barrierefrei umgebaut wird.
  • Durchschnittlich fallen mindestens 12 Werktage für die Arbeiten an.

Was kostet eine Badsanierung?

Die Kosten für eine Badsanierung hängen von zwei zentralen Faktoren ab: den Materialkosten und den Arbeitskosten. Von den gesamten Sanierungskosten ist das Bad dabei das teuerste Gewerk.

Die Arbeitskosten betragen in der Regel rund 60 Prozent der gesamten Sanierungskosten, während auf das Material rund 40 Prozent entfallen. Allgemein berechnen sich die Kosten für die Badsanierung pro Quadratmeter. Dabei handelt es sich jedoch immer um Orientierungswerte. Wie hoch die Kosten letztlich ausfallen, hängt von der Größe des Bades, dem Umfang der Arbeiten, den Materialien (Armaturen, Keramik, Rohrsysteme, Elektrik, Heizung etc.) sowie dem Arbeitsaufwand ab.

Demnach können die Kosten der Badsanierung pro Quadratmeter zwischen rund 900 und 3.500 Euro variieren. Bei der Sanierung eines acht Quadratmeter großen Badezimmers liegen die Kosten je nach Ausstattung und Qualität dementsprechend zwischen 7.200 und 28.000 Euro.

Wie verteilen sich die Kosten bei der Badsanierung?

Arbeitskosten

An einer Badsanierung sind meist mehrere Gewerke beteiligt. Neben dem Fliesenleger sind Maler, Elektriker sowie Installateure im Einsatz. Sie können dabei mit Stundensätzen zwischen 40 und 60 Euro rechnen. Als Faustregel gilt: Für die Sanierung eines einfach ausgestatteten Badezimmers mit acht Quadratmetern Fläche werden rund 100 Arbeitsstunden benötigt. Das entspricht einem Arbeitslohn von 4.000 bis 6.000 Euro.

Die Kosten für das Abschlagen und Entsorgen der alten Fliesen können Sie zusätzlich mit rund 300 Euro pro Quadratmeter veranschlagen. Für das acht Quadratmeter große Bad kämen dann noch einmal rund 2.400 Euro an Arbeitskosten für die Vorbereitung hinzu.

Materialkosten

Kosten für die Fliesen

Badfliesen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Je nach Qualität und Beschaffenheit kostet der Boden- und Wandbelag 20 bis 70 Euro pro Quadratmeter. Besonders exklusive Mosaikfliesen können auch über 100 Euro pro Quadratmeter kosten. Naturstein wie Schiefer oder Granit schlagen mit gut 100 bis 200 Euro zu Buche. Marmor kann sogar mehrere Hundert Euro pro Quadratmeter kosten.

Für unser acht Quadratmeter großes „Beispielbad“ lägen die Kosten für hochwertige Fliesen demnach zwischen 160 und 560 Euro. In der Praxis kauft man jedoch etwas mehr Fliesen, da es bei der Bearbeitung und beim Fliesenschnitt zu Verschnitt und gelegentlich zu Brüchen kommt.

Kosten für Toilette und Spülkasten

Einfache Bodentoiletten kosten zwischen 50 und 100 Euro. Für eine wandhängende Toilette können Sie mit Preisen von 100 bis 200 Euro rechnen. No-Name-Produkte sind dabei günstiger als die hochwertige Keramik der Top-Markenhersteller.

Auch beim Spülkasten sind verschiedene Optionen möglich. Während es einfache Spülkästen aus Kunststoff schon für weniger als 30 Euro gibt, kosten Keramikmodelle rund 150 bis 200 Euro. Bei einem in der Wand verspachtelten Spülkasten sollten Sie mit einem Preis ab 150 Euro rechnen. Insgesamt summieren sich die Kosten für eine Wandtoilette mit Unterputz-Spülsystem so auf 1.500 bis 3.000 Euro.

Kosten für Waschbecken und Dusche

Günstige Waschbecken starten bereits bei knapp 20 Euro. Hochwertige Markenwaschbecken aus beschichteter Keramik kosten hingegen ab 70 Euro. Exklusive Becken aus Marmor oder anderen Materialien starten jedoch erst ab 200 Euro. Doppelwaschbecken sind nochmal teurer und beginnen bei rund 400 Euro.

Während simple Duschtassen weniger als 100 Euro kosten, starten tiefere Duschwannen bei 200 Euro. Für die Duschkabine kommen dann noch mindestens 150 Euro dazu. Eine echte Luxusdusche mit bodengleichem Einstieg, mehreren Duschköpfen und smarter LED-Technik für ein extravagantes Duscherlebnis kostet zwischen 3.000 bis 5.000 Euro.

Wichtig: Bei einer barrierefreien Dusche im Rahmen einer Badsanierung können die Kosten allerdings deutlich höher liegen. Das ist dann der Fall, wenn ein Wandablauf eingebaut werden muss oder der Boden für den Abfluss der ebenerdigen Dusche aufgestemmt werden muss.

Kosten für Badewannen

Eine Standard-Badewanne mit 170 Zentimetern Länge und 75 Zentimetern Breite beginnt bei rund 100 Euro. Eine einfache Eckbadewanne startet bei rund 300 Euro. Teurer wird es bei einer frei stehenden Wanne.

Je nach Konstruktion benötigt man zusätzlich zur Wanne ggf. einen Träger, in welchen die Badewanne eingesetzt wird. Dieser Träger muss verfließt und verputzt werden, wodurch sich die Kosten für die Badewanne nochmals erhöhen. Bei hochwertigen Keramikbecken von Markenherstellern sind auch schnell vierstellige Summen möglich. Der komplette Einbau einer Standard-Badewanne aus einer Hand kostet allerdings um die 1.000 Euro.

Kosten für Armaturen

Badarmaturen variieren sehr stark im Preis. Daher fallen die Kosten für eine Regenwalddusche deutlich teurer aus als für eine einfache Wasserhahn-Armatur. Die einfachsten Standard-Wasserhähne gibt es schon ab 15 Euro. Aufwändige Luxus-Armaturen können hingegen schnell mehrere hundert Euro pro Stück kosten.

Zu diesen Posten kommen noch Materialkosten für Verbrauchsmaterial wie Kleber, Wasserrohre, Stromkabel, Mörtel, Farbe oder Silikon. Je nach Größe des Bads und des Sanierungsumfangs können Sie für die Materialien nochmals rund 1.000 Euro veranschlagen.

Weitere Kosten der Badsanierung

Mit Waschbecken, Toilette und Badewanne bzw. Dusche ist es allerdings noch nicht getan. Für das vollständig ausgestattete Bad fehlen noch Badmöbel wie ein Waschtisch oder ein Handtuchhalter. Des Weiteren sorgt eine Heizung als Handtuchtrockner neben wohliger Wärme auch für optimal genutzten Platz.

Und was ist ein Bad ohne Beleuchtung? Bedenken Sie bei der Planung der Leuchten die verschiedenen Einsatzorte im Bad. Allgemein empfiehlt sich für das Badezimmer helles Tageslicht, das man ab dem Abend mit einer entsprechenden Deckenleuchte unterstützen kann. Am Spiegel sorgt ein Licht für den Durchblick beim Schminken oder Rasieren. Außerdem bringt ein Dimmer eine angenehme Stimmung für das Schaumbad.

Für Heizkörper, Leuchten und weitere Möbel sollten Sie daher nochmals 3.000 bis 5.000 Euro einplanen. Natürlich sind der Fantasie und der Qualität dabei keine Grenzen gesetzt. Für das kleine Budget gibt es auch immer ansprechende Lösungen.

Berechnen Sie das Budget für Ihre Badsanierung!

Was bedeutet Badsanierung?

Eine Badsanierung ist eines der umfangreichsten Bauvorhaben bei der Wohnungssanierung und auch eines der teuersten. Denn es kommen verschiedene Gewerke wie Sanitär, Elektrik, Fliesenleger und ggf. noch Heizungsmonteure zum Einsatz. Außerdem gibt es in Bädern viele Materialien wie Fliesen, Sanitärobjekte und Armaturen zu bedenken.

Doch was ist eigentlich gemeint, wenn man von einer Badsanierung oder dem Badumbau spricht? Kommt ein Bad in die Jahre oder wünscht man sich ein modernes Bad oder mehr Komfort, wird dafür oft das gesamte Bad entkernt. Denn normalerweise sind alle wichtigen Einrichtungsgegenstände sowie die Fliesen fest mit Wänden und Boden verbunden.

Sanitärobjekte, wie Waschbecken oder WC, können in den meisten Fällen unkompliziert ausgewechselt werden. Doch vor allem die Fliesen beeinflussen das Erscheinungsbild eines Bades sehr stark. Erkennt man an ihnen doch schnell, aus welchem Jahrzehnt das Bad stammt. Zudem war es früher weit verbreitet, das komplette Bad zu fliesen, was zu einem einengenden Gesamteindruck führt, insbesondere bei farbigen oder dunklen Fliesen. Heutzutage fliest man hingegen oft nur halbhoch und manche Bereiche weit weg von Wasserhähnen teils gar nicht mehr.

Bei einem Badumbau wird das bestehende Badezimmer daher komplett auseinandergenommen. Alle Sanitärobjekte werden demontiert und die Fliesen abgeschlagen. Wer sparsam saniert oder großen Zeitdruck hat, kann die neuen Fliesen auch auf den alten anbringen. Dadurch entstehen allerdings Vorsprünge an den Wänden und der Boden wird aufgrund des Aufbaus angehoben. Dabei ist die Höhe der Türen entscheidend, damit diese nicht über den neuen Boden schleifen. Daher empfiehlt sich für die Verwirklichung vom Traumbad die Entfernung aller Altlasten.

Badsanierung selbst machen oder alles aus einer Hand?

Wer an eine Badsanierung denkt, denkt zwangsläufig auch an die teils hohen Kosten. Gerade im Hinblick auf die aktuellen Preissteigerungen müssen viele Bauherren umplanen und entweder selbst anpacken oder bei den Materialien sparen.

1. Abriss selbst übernehmen

Beim Abriss können Sie einiges an Geld sparen. Denn hier fallen bei einer Fachfirma fast nur Kosten für den Arbeitslohn an. Für den Abriss können Sie so mit Kosten um die 300 Euro pro qm rechnen. Doch eine Fachkraft wird nicht immer benötigt. Personen, die handwerklich etwas geschickt sind, können die Sanitärobjekte selbst demontieren. Und das Abschlagen der Fliesen ist eine Frage der Kraft und Ausdauer.

Jedoch müssen Sie in dem Fall mit Kosten für die Entsorgung rechnen. Je nach Größe des Bades und der Abfallmenge benötigen Sie einen Container oder können zum städtischen Recyclinghof fahren. Diese sind für private Wohnungseigentümer eine gute Alternative zum teuren Container.

2. Materialauswahl

Die verschiedenen Materialien für ein Bad gibt es in allen Preisklassen. Oft gibt es keinen offensichtlichen Unterschied zwischen Markenprodukten und günstigen Eigenmarken der Baumärkte. Wer auf bekannte Markennamen verzichten kann, spart daher viel Geld.

Doch auch die Wahl des Grundmaterials ist ausschlaggebend für den Preis. Marmor oder Granit sind besonders, aber auch teuer. Es gibt allerdings viele Fliesen, die die Optik perfekt imitieren.

3. Frühzeitige Planung

Ein weiterer Tipp ist die Suche nach Restposten oder Angeboten. Wenn es keinen Zeitdruck gibt, kann die Badsanierung gut vorbereitet werden, indem aktuelle Angebote zusammengetragen werden. Wird ein Baumarkt umgebaut oder das Sortiment umgestellt, gibt es oft starke Preissenkungen.

Auch auf Online-Auktionsseiten oder in den Kleinanzeigen wird man schnell fündig. Hierbei darf man allerdings nicht allzu wählerisch sein. Denn die Auswahl ist hier natürlich beschränkt.

4. Handwerkerauswahl

Handwerker sind schwer zu finden. Die Suche nach verfügbaren Betrieben kostet Zeit und Nerven. Wenn Sie handwerklich geschickt sind und einige Aufgaben, wie z.B. das Fliesen selbst übernehmen können, lohnt es sich, die anderen Gewerke einzeln zu vergeben. So können Sie jedes Gewerk einzeln verhandeln und sind nicht auf einen Handwerker angewiesen.

Allerdings obliegt die Koordination der Arbeitsschritte dem Auftraggebenden. Sie müssen also selbst entscheiden, wann welche Arbeiten durchgeführt werden müssen. Dabei gibt es eine feste Reihenfolge, damit am Ende alles perfekt ineinandergreift und der Badumbau gelingt.

Sanierungsfirma beauftragen

Selbst für erfahrene Heimwerker stellt eine Badsanierung aufgrund des Umfangs und der Vielfalt der Arbeiten oft eine Herausforderung dar. Der Abriss klappt vielleicht noch ganz gut in Eigenleistung. Doch sollen eine Fußbodenheizung eingebaut und Leitungen verlegt werden, stoßen die meisten an ihre Grenzen. Eine Fachfirma arbeitet vor allem schneller und qualitativ hochwertiger als die meisten Heimwerker. Bei einer Badsanierung hat es viele Vorteile, alles aus einer Hand zu haben.

Beim Badumbau sind die Installationsarbeiten entscheidend. Wasserleitungen müssen absolut dicht sein. Wenn Sie diese selbst verlegen und es zu einem Wasserrohrbruch kommt oder eine Leckage im Laufe der Zeit zu Schäden führt, tragen Sie die Kosten in der Regel selbst. Elektroinstallationen dürfen aufgrund des Gefahrenpotentials sogar nur von qualifizierten Personen durchgeführt werden.

Bei einem Handwerker, der bei der Badsanierung alles aus einer Hand anbietet, sind Sie auf der sicheren Seite. Denn der Betrieb hat, je nach Vertragsgrundlage, eine gesetzliche Gewährleistungspflicht von 4 bis 5 Jahren auf die geleistete Arbeit und haftet daher für Schäden. Muss ein Teil des Bades aufgrund eines Wasserschadens erneut gemacht werden, wird es schließlich nicht günstig.

Welche Förderungen gibt es für die Badsanierung?

Eine Badsanierung ist mit hohen Kosten verbunden. Doch es gibt auch weiterhin Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Hier gibt es jedoch wichtige Einschränkungen. Nicht jeder Badumbau wird gefördert. Eine traumhafte Wohlfühloase ist nicht im Sinne des Gesetzgebers. Wer seine Sanitäranlagen hingegen vorrangig barrierefrei umbaut, kann von einer Förderung profitieren. Das Alter der Antragsstellenden spielt dabei keine Rolle. Sie können also frühzeitig von einer ebenerdigen Dusche profitieren. Pro Vorhaben ist ein Zuschuss von bis zu 6.250 Euro möglich.

Förderfähig sind Umbaumaßnahmen von:

  • Mietern, wenn der Vermieter zugestimmt hat
  • Private Wohnungseigentümer
  • Private Hauseigentümer bei Häusern mit max. zwei Wohneinheiten

Eigentümer können so auch ihre vermieteten Objekte instandsetzen und altersgerecht modernisieren.

Welche Umbaumaßnahmen im Bad werden gefördert?

  • Raumanpassungen für mehr Platz im altersgerechten Bad
  • Anbringen von Stützen und Halteelemente
  • Einbau von begehbaren, ebenerdigen Duschen
  • Rollstuhlgerechte Badkeramik, wie Waschbecken und Toilette
  • Modernisierung von Bedienelementen

Wichtig: Den Antrag auf die Förderung müssen Sie vor Baubeginn stellen und die Arbeiten müssen von einem Fachbetrieb gemäß aller Anforderungen der DIN 18040-2 durchgeführt werden.

Wie ist der Ablauf einer Badsanierung?

Unabhängig von der Größe und der Art des Badezimmers sind die Schritte für eine Badsanierung meist gleich. In 9 Arbeitsschritten geht es daher zum sanierten Badezimmer.

1. Entfernen der alten Fliesen und Armaturen

Im ersten Schritt setzen Sie das Badezimmer in seinen Zustand im Rohbau zurück. Neben den Fliesen entfernen Sie auch Toiletten, Waschbecken oder Badewannen und entsorgen diese.

Möchten Sie das Bad durch die Sanierung vergrößern, ist evtl. noch ein Wanddurchbruch erforderlich. Schon im ersten Schritt können Schlitze für neue Rohre oder einen Wasserablauf gestemmt werden.

2. Rohrverlegung

Installateure richten jetzt die Rohrleitungen für Wasser, Heizung und evtl. die Lüftungsanlage ein. Für die Badewanne wird der Träger errichtet.

3. Elektrische Leitungen

Um Rasierer, Fön, Waschmaschine oder andere elektrische Geräte betreiben zu können, verlegt ein Elektriker Leitungen.

4. Verputzen

Schlitze und Löcher werden geschlossen und verputzt. Das Bad ist jetzt in seinem Rohzustand.

5. Boden bearbeiten

Für eine Fußbodenheizung müssen Sie jetzt die Rohrleitungen dafür verlegen. Der Estrich wird gegossen, z.B. als Trocken- oder Anhydrit-Estrich bei Fußbodenheizungen.

Wichtig: Abhängig von der Art und der Stärke des Estrichs erfolgt nun eine notwendige Pause von wenigen Tagen oder Wochen. Der Estrich muss nämlich ganz trocken sein, bis weitergearbeitet wird.

6. Abdichten von Wanne und Dusche

Die DIN 18534 gibt vor, wie Duschen und Wannen abgedichtet werden müssen. Hierfür kommen sogenannten „Verbundabdichtungen“ zum Einsatz.

7. Fliesen verlegen

Der Fliesenleger verlegt jetzt Fliesen am Boden und den Wänden.

8. Anstrich

Nach dem Fliesenlegen werden die Wände gestrichen. Spezielle Farbe, die für Feuchträume geeignet ist, beugt der Schimmelbildung vor.

9. Montage von Waschbecken und Toilette

Neben den Waschbecken und Toilettenschüsseln werden auch Heizkörper oder die Duschwanne montiert. Zum Abschluss versiegelt der Fliesenleger offene Fugen.

Was gibt es bei der Sanierung von Bädern zu beachten?

Eine Badsanierung kann vor allem bei neu verlegtem Estrich mehrere Wochen dauern. Da Sie in dieser Zeit auch duschen müssen und eine Toilette benötigen, sollten Sie sich im Vorfeld um einen Ersatz kümmern.

Haben Sie kein nutzbares Gäste-WC, kann die Anschaffung einer Chemie-Toilette eine mögliche Alternative sein.

TIPP: Planen Sie die Badsanierung für die Zeit ein, in der Sie in Urlaub fahren. So bekommen Sie vom Lärm und Schmutz nichts mit und können nach dem Urlaub das neue Badezimmer genießen.

Was muss alles erneuert werden?

Meist wird bei einer Badsanierung alles erneuert, von den Fliesen über die Armaturen bis zu Waschbecken und Toilette. Viele Hausbesitzer nutzen die Sanierung, um den Komfort im Bad zu erhöhen, z.B. durch barrierefreie Duschen oder wandhängende Toiletten.

Wie lange dauert eine Badsanierung?

Wie bei allen Bausanierungen lässt sich auch bei der Badsanierung keine pauschale Zeitspanne vorhersagen. Die Dauer der Sanierungsarbeiten hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Wie groß ist das Bad, das saniert werden soll?
  • Wie aufwendig sind die erforderlichen Installationen?
  • Wie lange benötigt der Estrich zum Trocknen?
  • Wie gut arbeiten die einzelnen Gewerke zusammen?

Für ein durchschnittliches Badezimmer können Sie mit rund 12 Werktagen für die Sanierung rechnen, zuzüglich der Trockenzeit für den Estrich. Gerade der Estrich ist der Teil der Badsanierung, der am längsten dauern kann.

Was tun bei Verzögerungen?

Das Bad brauchen wir jeden Tag, deshalb sollte eine Badezimmersanierung sehr genau geplant werden. Der Zeitplan sollte also so ausgearbeitet sein, dass alle Gewerke möglichst nahtlos nacheinander arbeiten können. Planen Sie am besten bereits im Voraus Zeitpuffer ein, um Bauverzögerungen am Ende zu vermeiden.

Kommt es dennoch zu Verzögerungen, sollten Sie möglichst rechtzeitig mit den beteiligten Handwerksbetrieben sprechen. Manchmal lassen sich die Zeitpläne anpassen, sodass Verzögerungen ein wenig ausgeglichen werden können.

So sanieren Sie Ihr Bad über Doozer

Doozer unterstützt Sie bei Ihrer Badsanierung: von der Suche nach verfügbaren Fachbetrieben über die Planung und Auftragszusammenstellung bis hin zur Bauabnahme des fertig sanierten Bads. Bei uns erhalten Sie für Ihren Badumbau alle Leistungen aus einer Hand. Wir stehen auch mit fachlicher Beratung rund um die Sanierung Ihrer Bäder für Sie zur Verfügung.

Dank standardisierter Leistungsverzeichnisse und Paketangebote profitieren Sie bei Doozer von einem Top-Preis-Leistungsverhältnis und Preisen unter dem marktüblichen Niveau.

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Badsanierung?

Die Kosten für eine Badsanierung hängen von zwei zentralen Faktoren ab: den Materialkosten und den Arbeitskosten. Von den gesamten Sanierungskosten ist das Bad das teuerste Gewerk. Die Arbeitskosten betragen in der Regel rund 60 Prozent, während auf das Material rund 40 Prozent entfallen. Die Kosten der Badsanierung pro Quadratmeter liegen zwischen 900 und 3.500 Euro.

Wie verteilen sich die Kosten bei der Badsanierung?

Die einzelnen Posten der Badsanierung stellen sich in der Regel wie folgt dar: Arbeitskosten und Materialkosten. Zu den Materialkosten gehören Kosten für Fliesen, Toilette und Spülkasten, Waschbecken, Dusche, Badewanne und Armaturen.

Wie lassen sich Kosten bei der Badsanierung sparen?

Wer bei der Badsanierung Kosten sparen möchte, kann die Vorbereitung des Badezimmers in Eigenregie übernehmen. Hierzu gehört das aufwendige Abschlagen der alten Fliesen. Einsparpotenzial gibt es auch bei der Auswahl der Materialien. Fragen Sie sich im Vorfeld, welchen Luxus Sie benötigen. Achten Sie bei der Auswahl der Materialien auf solide, hochwertige Qualität. Schließlich sollte das Bad nach der Sanierung mehrere Jahre genutzt werden können, ohne dass Reparaturen anstehen.

Kann ich für die Badsanierung eine Förderung beantragen?

Wer seine Sanitäranlagen barrierefrei umbauen lässt, kann eine Förderung von der Kreditanstalt für Wiederaufbau beantragen. Pro Vorhaben ist ein Zuschuss von bis zu 6.250 Euro möglich. Barrierefrei sind ebenerdige Duschen. Wichtig: Den Antrag auf die Förderung müssen Sie vor Baubeginn stellen und die Arbeiten müssen von einem Fachbetrieb durchgeführt werden.

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