Welche energetische Sanierung ist Pflicht?

Auf diese Sanierungen müssen Sie beim Immobilienkauf achten

25.11.2021  |  Anika Wegner

Eine energetische Sanierung ist nicht nur wichtig, um Energiekosten zu sparen, sie ist auch teilweise verpflichtend. In diesem Blogpost erklären wir Ihnen, bei welchen Gebäuden die Sanierungspflicht besteht, welche Sanierungen gemacht werden müssen und welche Fördermittel Sie dafür erhalten können.

Was ist eine energetische Sanierung?

Modernisierungen, die den Energieverbrauch eines Gebäudes reduzieren, werden als energetische Sanierungen bezeichnet. Dazu gehören vor allem die Sanierungen von Heizung, Warmwasser und Lüftung. Ziel ist, nicht nur die Energiekosten zu senken, sondern auch die allgemeine Wohnqualität des Hauses zu erhöhen.

Diese Sanierungsmaßnahmen minimieren den Energieverbrauch:

  • Dachdämmung
  • Außenwanddämmung
  • Kellerdeckendämmung
  • Fenstersanierung
  • Erneuerung von Außentüren
  • Erneuerung der Heizungsanlage
  • Installation einer Solarthermie (für Warmwasser und/oder Heizung)
  • Installation einer Lüftungsanlage (mit Wärmerückgewinnung)

Wann ist eine energetische Sanierung Pflicht?

Laut der Energieeinsparverordnung (EnEV) haben Sie beim Kauf eines Ein- oder Zweifamilienhauses die Pflicht zur energetischen Sanierung. Das betrifft in erster Linie Häuser, die vor dem 1. Februar 2002 erbaut wurden. Als Käufer haben Sie zwei Jahre Zeit, die erforderlichen Sanierungen vornehmen zu lassen. Häuser, die nach dem 1. Februar 2002 errichtet wurden, erfüllen die Anforderungen bereits.

Achtung!
Wenn Sie Ihre Sanierungspflichten ignorieren, drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. Die Einhaltung wird vom Schornsteinfeger und dem örtlichen Bauamt überprüft.

Was muss saniert werden?

Diese energetischen Sanierungen sind Pflicht bei einem Hauskauf:

  • Erneuerung der Heizungsanlage: Öl- und Gasheizungen müssen laut § 72 GEG nach 30 Jahren ausgetauscht werden. Das betrifft allerdings nur sogenannte Standard- und Konstanttemperaturkessel. Niedertemperatur- und Brennwertheizungen müssen nicht erneuert werden.
  • Dämmung von Rohrleitungen: Heizungs- und Warmwasserleitungen müssen laut § 71 GEG in unbeheizten Räumen, wie z. B. dem Keller, gedämmt werden. Die erforderliche Dicke der Dämmung hängt vom Innendurchmesser der Rohre und der Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffes ab.
  • Dämmung des Daches oder Dachboden: Die oberste Geschossdecke oder wahlweise das Dach eines Altbaus müssen laut § 47 GEG gedämmt werden. Der Wärmedurchgangskoeffizient muss nach der Dämmung weniger als 0,24 W/m²K betragen.

Unser Tipp:
In unserem Sanierungskosten-Ratgeber erklären wir Ihnen, wie die Kosten für eine Haus- oder Wohnungssanierung je Gewerk ausfallen können.

Fördermittel für energetische Sanierungen

Anfang 2021 wurde die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) eingeführt, um u. a. die Ziele des Klimaschutzpakets 2030 zu erreichen. Für eine energetische Sanierung sind dadurch verschiedene Fördergelder möglich, wie beispielsweise:

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