Lieferengpässe belasten weiterhin das Handwerk

Laut dem ZDH-Konjunkturbericht 02/2021 gab es aber eine positive Umsatzentwicklung

02.12.2021  |  Anika Wegner

Zu Beginn der Coronakrise hatten Handwerker nicht nur mit einem Rückgang der Aufträge zu kämpfen, es kam auch zu Störungen in den Lieferketten. Die Auftragslage konnte sich seit dem wieder bessern, eine völlige Erholung ist aufgrund der nach wie vor andauernden Lieferengpässe aber vorerst nicht in Sicht.

ZDH meldet Umsatzplus von zwei Prozent

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) meldete in seinem zweiten Konjunkturbericht 2021 eine Umsatzentwicklung im laufenden Jahr von plus zwei Prozent. Die Konjunkturerholung, die nach dem Ende des letzten Corona-Lockdowns begann, konnte sich auch im dritten Quartal 2021 fortsetzen.

Auch die Erwartungen der Betriebe für die kommenden Monate deuten auf eine weitere Erholung hin: Rund 20 Prozent erwarten eine Verbesserung ihrer Geschäftslage. Dennoch sei es bereits absehbar, dass die Lieferkettenstörungen den Aufwärtstrend auch bis zu Beginn des neuen Jahres 2022 weiterhin bremsen werden.

Angebotsknappheit bei Rohstoffen und Zulieferteilen

Der ZDH meldete zudem, dass aufgrund der anhaltenden Materialengpässe und Lieferkettenprobleme die Ausführung von Bauarbeiten teilweise stockte. Bereits zu der Beginn der Coronakrise gab es eine Rohstoffknappheit, da China für rund 16 Prozent der globalen Produktion verantwortlich ist und die wichtige Industrieregion um Wuhan gleich nach dem Ausbruch konsequent abgeschottet hatte.

Als Konsequenz sind Nachfrage nach Rohstoffen und dementsprechend auch die Preise deutlich gestiegen. Laut dem ZDH rechne wohl jeder zweite Betriebsinhaber damit, dass auch weitere Preisanhebungen notwendig sein werden.

Hinzu kommt, dass auch viele Hersteller zu Beginn der Pandemie von Kurzarbeit betroffen waren und nun der hohen Nachfrage nicht nachkommen können. So ziehen sich die Engpässe quer durch alle Lieferketten.

Neun Wochen warten auf Handwerker

Die Problematik betrifft aber nicht nur die Handwerker: Kunden müssen laut dem ZDH derzeit mit einer Wartezeit von rund neun Wochen rechnen. Trotz steigender Auftragslage könne das Handwerk der Nachfrage aufgrund der Materialengpässe nicht schneller nachkommen. In den Bau-, Ausbau- und Zulieferhandwerken für die Industrie sind die Wartezeiten sogar deutlich länger. Die Handwerksbetriebe gehen zudem mit einer weiteren Verbesserung der Auftragslage in den nächsten Monaten aus. Es ist abzuwarten, wie sich die Lage dann mit den steigenden Rohstoffpreisen weiter entwickeln wird.

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