Digital gestützte Wohnungsmodernisierung

Prozessbeschleunigung können nicht nur Große.

Cornelia Zwirnmann 09.04.2019

Wenn es beispielsweise um die Digitalisierung von Prozessen rund um die Sanierung von leerstehenden Wohnungen geht, stehen nicht nur große Bestandshalter vor enormen Herausforderungen, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen. Immerhin geht es um die Konzeption und Umsetzung digitaler Abläufe neben dem ohnehin schon anspruchsvollen Tagesgeschäft. Im Gegensatz zu den Big Players, die teils ganze Abteilungen für diese Mammutaufgabe beschäftigen, stellt die Digitalisierung alle anderen vor eine zeitraubende Aufgabe – zumindest auf den ersten Blick.

Die Uhr tickt: Eines ist aber den Beteiligten klar: Es besteht dringender Handlungsbedarf, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Problem: Es gab bisher nur wenige Lösungen am Markt, die insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen bei der Leerwohnungssanierung mit weniger als 1.000 Wohneinheiten unterstützen. Schließen können diese Lücke moderne Plattformen wie beispielsweise Doozer, die die Sanierungsprozesse derart beschleunigen, dass etwa die Auftragsadministration auf ein Zeitfenster von einer Stunde zusammenschrumpft. Möglich wird dies durch die Digitalisierung der gesamten Prozesskette – von der Handwerkerauswahl bis hin zur Abrechnung. Auf diese Weise profitieren die kleinen und mittleren Marktteilnehmer deutlich, aber auch die großen Bestandshalter sparen Geld, Zeit und Nerven. Gleichzeitig bieten entsprechende Plattformen Handwerkern die Möglichkeit regelmäßigerer Aufträge ohne viel Aufwand in die Angebotsabgabe oder Abrechnung investieren zu müssen.

Zwischen Chance und Risiko – Digitalisierung lenken: Der Grundgedanke der Digitalisierung liegt vor allem in Effizienzsteigerungen aller Art – sowohl in Bezug auf die Qualität als auch mit Blick auf die Flexibilität und Kosten. Dieses Bestreben impliziert allerdings immer, dass in der Konsequenz ein Mehrwert entsteht. So liegt es etwa nahe, insbesondere manuelle, wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren. Sie sind anfällig für Fehler und kosten wertvolle Arbeitszeit. Darüber hinaus birgt die digitale Verknüpfung mit allen beteiligten Akteuren wie Mitarbeitern, Mietern, Eigentümern oder Service-Partnern ein hohes Synergiepotenzial, von dem am Ende alle profitieren – auch weil sich so neue Geschäftsmodelle entwickeln lassen. All diesen Möglichkeiten stehen bei einer pragmatischen Betrachtung allerdings auch Risiken und Herausforderungen gegenüber. Die Digitalisierung beginnt mit der Kommunikation im eigenen Unternehmen. Nur Mitarbeiter, die wissen, wohin die Reise geht, sind auch bereit mitzugehen. Diesen Umstand zu vergessen, kostet jede Organisation Zeit und Geld – ob klein, mittel oder groß. Am Ende des Tages muss die Digitalisierung zudem strategisch gelenkt werden: Ein einzelnes Tool für bestimmte Prozesse zu integrieren führt noch lange nicht in eine glänzende digitale Zukunft. Entscheidend ist daher, wie bei allen anderen strategischen Überlegungen, ein ganzheitlicher Ansatz, der alle Effizienzpotenziale erkennt und hebt.

Leerwohnungen in nur einer Stunde sanieren: Das Potential digitaler Lösungen verdeutlicht ein Beispiel. Die Sanierung leerstehender Wohnungen. Der Druck, die Modernisierung besonders schnell zu schaffen, ist hoch. Nur sanierte und bewohnte Wohnungen liefern Mieteinnahmen. Diese Problematik betrifft nicht nur die Wohnungswirtschaft mit zehntausenden Wohneinheiten, sondern auch mittlere, kleinere, private Wohnungsvermieter. Ihr Interesse, die Wohnungen in bester Qualität neu zu vermieten, könnte größer nicht sein. Folglich suchen sie nach Lösungen, die bislang zeit- und kostenintensiven Beauftragungsprozesse auf ein Minimum reduzieren. Fündig werden viele mit Plattformen, die ihnen möglichst viel Arbeit abnehmen. Die Plattform Doozer beispielsweise bietet Wohnungsunternehmenunabhängig von ihrer Größe – Zugriff auf ein exklusives Handwerkernetzwerk. Die Vorteile liegen auf der Hand. Zeitraubende Absprachen, Terminvereinbarungen und Begehungen mit Handwerkern entfallen. Die digitalisierten Prozesse auf der Plattform schaffen einen durchgängigen Workflow und verkürzen ihn damit deutlich. Was bisher mehrere Wochen gedauert hat, ist nun in gut einer Stunde möglich. Zugleich haben Wohnungsunternehmen mit solchen Lösungen volle Transparenz und somit Kostenkontrolle über den deutschlandweiten Markt an Handwerksdienstleistungen- und Partnern, die sich ohne komplizierte Abstimmungsverfahren mit nur einem Click buchen lassen. Diese Vorgehensweise revolutioniert inzwischen seit fünf Jahren die Auftragsvergabeprozesse für große, mittlere wie kleinere Player gleichermaßen. Vorab bepreiste Leistungsverzeichnisse verschaffen dabei einen Überblick über das Kostenniveau für Sanierungsleistungen in der jeweiligen Region und bilden die Grundlage für eine verlässliche Ausgabenplanung.

Fazit: Für die Immobilienbranche bietet die Digitalisierung enormes Effizienzsteigerungspotenzial. Das gilt für Branchenriesen, kleinere und mittlere Marktteilnehmer und private Vermieter. Alle profitieren dabei in ähnlichem Umfang, wenn sie es schaffen, Effizienzpotentiale mit digitalen Lösungen zu heben.

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