Studie belegt: Wohnungsunternehmen sparen mit PropTechs Millionenbetrag

Natacha Wolf 16.03.2020

Wohnungsunternehmen sparen jährlich einen einstelligen Millionen-Betrag mit Hilfe von PropTechs.

Berlin, 16. März 2020. Property Technology, kurz PropTech, kann altbewährte Prozesse im Real Estate Management einfacher, effizienter, qualitativ besser, günstiger und schneller realisieren. Das zeigt eine Studie der Bell Management Consultants (BMC), die von den sechs führenden PropTech-Unternehmen Allthings, Doozer, Immomio, KIWI, metr, Simplifa und dem ERP-Systemanbieter Spacewell in Auftrag gegeben wurde.

Mit dieser Studie werden zum ersten Mal konkrete Ergebnisse, die kurzfristig über PropTech-Anwendungen realisierbar sind, deutlich aufgezeigt. Dazu wurden in Expertengesprächen mit 15 namhaften deutschen Wohnungsgesellschaften, die rund eine Million Wohneinheiten im Bestand haben, konkrete Erfahrungen der Nutzer zum Einsatz der neuen Technologien erfragt.

Es zeigte sich, dass alle Bestandshalter bis zum Jahr 2025 erwarten, dass sich ihr operatives Geschäft durch den Einsatz von PropTech-Lösungen verändern wird. Laut der Befragungen sowie eigener Einschätzungen der PropTechs sind die positiven Effekte, die sich durch Einsatz ihrer Digitalisierungslösungen ergeben, deutlich quantifizierbar und können jährlich in Summe einen einstelligen Millionenbetrag an Kostenersparnissen erbringen(1):

•  So erzielen Wohnungsunternehmen durch die digitale Mietermanagement-Plattform von Allthings eine Zeitersparnis von bis zu 50 Minuten pro Schadensvorgang. Bei 1.000 Wohneinheiten entspricht diese einer Zeiteinsparung von rund 130 Tagen im Jahr.

•  Über die Plattform von Doozer für Wohnungssanierungen, die Auftraggeber und Handwerker digital verbindet, sind 40 Prozent der Wohnungen zwei bis vier Wochen früher wieder vermietbar. Bei 1.000 Nachvermietungen können, bei einer angenommenen Kaltmiete pro Wohnung in Höhe von 420 Euro, bis zu 105.000 Euro zusätzliche Mieteinnahmen erzielt werden.

•  Die digitale Vermietungsplattform von Immomio verkürzt die aufgewendete Zeit für Vor-Ort-Besichtigungen mit potenziellen Mietern von bisher fünf Stunden auf 90 Minuten. Das ergibt bei 100 Wohnungsvermietungen im Jahr eine Zeitersparnis von 44 Tagen.

•  Eine deutliche Verkürzung bei den Such- und Verwaltungszeiten im Rahmen aller schlüsselrelevanten Prozesse können über das digitale Türzugangssystem KIWI erreicht werden. So entstehen bei 5.000 Mieterwechseln jährlich bis zu 52 Tage weniger an Such- und Verwaltungszeiten und durch den digital gesteuerten Zutritt auch keine Kosten für auszuwechselnde Türschlösser. Die größten Einsparungen entstehen beim Schlüsselmanagement für die eigenen Mitarbeiter und bei externen Dienstleistern an den Gemeinschaftstüren.

•  Über die digitale Gebäudemanagement-Plattform von metr, die eine Fernüberwachung der technischen Gebäudeausstattung ermöglicht, stehen jederzeit Daten zur Verfügung, welche die Identifikation von Störungsursachen vereinfachen. Durch die
Fernüberwachung von Heizungsanlagen können unqualifizierte Anfahrten verhindert und damit die Gesamtanfahrten um 50 Prozent reduziert werden. Bei einer Wohnungsbaugesellschaft mit 44.000 Wohneinheiten entspricht dies einer
Kostenersparnis von über 560.000 Euro im Jahr.

•  Auch das digitale Aufzugsmanagement von Simplifa ermöglicht hohe Kosteneinsparungen für die Betreiber von Aufzügen. So können durch die Abwicklung und Optimierung über den Simplifa Digital Twin die Betriebs- und Instandhaltungskosten pro
Aufzug im Jahr um 750 Euro gesenkt werden. Das ergibt bei 5.000 Wohneinheiten mit 75 Aufzügen eine Kostenersparnis von über 56.000 Euro im Jahr.

(1) Basis sind Expertenschätzungen der Interviewpartner und der PropTechs zur Effizienzsteigerung im Prozess.

Dr. Christian Westphal, Geschäftsführer von Spacewell Germany, fasst den Einsatz von digitalen Lösungen auf dem Digital-Real-Estate-Markt zusammen: „PropTechs bieten hervorragende Lösungsansätze für Teilbereiche des Immobilienmanagements. Software sollte aber immer ein Mittel zum Zweck sein und in erster Linie dazu dienen, dem Kunden Nutzen zu stiften. Das funktioniert letztendlich nur über eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen PropTechs und etablierten ERP-Herstellern.“

Die vollständige Studie kann hier angefordert werden: thomas.wenzel@bell-consultants.com.

Über Allthings Technologies AG
Allthings liefert alles für ein besseres Leben in Gebäuden. Stark darauf fokussiert ein herausragendes Mietererlebnis zu schaffen und die Prozesseffizienz zu erhöhen, bietet Allthings eine zentrale Plattform, die Mieter, Eigentümer und Dienstleister verbindet. Die Mieter nutzen die App für die direkte Kommunikation und den Zugriff auf eine Vielzahl von digitalen Diensten, die den Alltag erleichtern. Immobilienbesitzer fügen ihren Gebäuden neue, digitale Dienstleistungen hinzu und profitieren von datenbasierten Erkenntnissen. Dienstleister wie Hausverwaltungen, lokale Handels- oder Concierge-Unternehmen bieten ihre Services den Mietern digital an. Darüber hinaus können Drittanbieter flexibel in die modulare und offene Allthings Plattform integriert werden, ähnlich wie in einem App Store für Gebäude.
Das 2013 in Basel als Spin-off der ETH Zürich gegründete Unternehmen verfügt heute über Niederlassungen in Basel, Berlin und Freiburg. Das Team ist mehrfach ausgezeichnet und zählt über 200 führende europäische Immobilienunternehmen und Dienstleister zu seinen Kunden.
Weitere Informationen finden Sie unter www.allthings.me.

Über Doozer Real Estate Systems GmbH
Die Doozer Real Estate Systems GmbH wurde im Mai 2014 von Nicholas Neerpasch gegründet. Das Berliner Unternehmen mit derzeit 38 Mitarbeitern betreibt mit www.doozer.de eine Online-Softwareplattform, die die Sanierung und Modernisierung im Innenausbaubereich von Wohnungen für Eigentümer, Verwalter und Wohnungsunternehmen zeit– und kostenminimal möglich macht. Doozer ist damit die erste nachhaltige Plattform für eine cloud-basierte End-to-End-Abwicklung professioneller Modernisierungsmaßnahmen. Zu den Kunden des Unternehmens zählen Eigennutzer, Kapitalanleger, kleine, mittlere und große Bestandshalter, Wohnungsunternehmen, Immobilienverwalter, Asset Management Gesellschaften, Genossenschaften und Kommunen. Insgesamt verwaltet Doozer aktuell die Sanierungs- und Modernisierungsaufträge von mehreren hunderttausend Wohneinheiten.
Weitere Informationen finden Sie unter www.doozer.de .

Über Immomio GmbH
Immomio ist eine digitale Lösung für den Vermietungsprozess. Von der Vermarktung, über die Bewerbung bis hin zur Unterschrift bietet Immomio einen durchgängig digitalen Arbeitsablauf. Dank der Automatisierung von Routinearbeiten werden Vermieter entlastet. Die Lösung ist von der GdW Revisions AG mit dem Datenschutzsiegel zertifiziert. Über 130 Kunden setzen auf die Vermietungslösung der Immomio GmbH aus Hamburg. Dazu gehören regionale Immobilienmakler und -verwalter, Genossenschaften, kommunale Bestandshalter als auch deutschlandweit tätige Wohnungsunternehmen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.mieter.immomio.com

Über KIWI.KI GmbH
KIWI ist das schlüssellose Zugangssystem für Haus- und Wohnungstüren von Mehrfamilienhäusern. Über das KIWI Portal können Zutrittsberechtigungen zentral verwaltet werden. Hausverwaltern bleiben unnötige Wege erspart. Zudem entfällt die Sorge, den richtigen Schlüssel zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben. Über 112.000 Wohneinheiten sind an die KIWI-Infrastruktur angeschlossen und mehr als 616 Wohnungsunternehmen gehören zu den KIWI-Kunden. Türen werden bereits heute über 500.000-mal pro Monat mit KIWI geöffnet. KIWI ist ein Service der KIWI.KI GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin wurde im Februar 2012 gegründet. Es wird von Karsten Nölling, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Hannah Nöthig geführt.
Mehr Informationen auf www.kiwi.ki.

Über metr Building Management Systems GmbH
metr hat das Ziel, die Bewirtschaftung von Wohnraum effizienter und nachhaltiger zu gestalten und mehr Transparenz in den Zustand der technischen Anlagen in Gebäuden zu bringen. Dafür entwickelt metr die smarte Gebäudemanagement-Plattform für die Wohnungswirtschaft – multifunktional, einfach und sicher. So vereinfacht metr das Leben und Arbeiten der Menschen in Gebäuden – von den Bewohnern über die Facility-Management-Mitarbeiter und Handwerker bis zu den Immobilienbetreibern. metr wurde 2016 in Berlin gegründet.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.metr.systems.

Über Simplifa GmbH
Simplifa ist ein digitaler Dienstleister und Experte im Aufzugsmanagement. Alle relevanten Daten, Dokumente und Vorgänge werden digital verfügbar gehalten und damit transparent für Eigentümer, Verwalter und Dienstleister. Simplifa arbeitet mit allen Beteiligten daran die Effizienz von Aufzügen zu steigern und ihre Verfügbarkeit zu erhöhen. Von der Mängelverfolgung oder dem Gewährleistungsmanagement bis hin zur Budgetplanung und Instandhaltungskonzepten. Simplifas Ansatz ist herstellerunabhängig und präventiv und hilft damit den Lebenszyklus der Fördertechnik zu verlängern.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.simplifa.de

Über Spacewell Germany
Spacewell ist die Dachmarke für das Segment Nutzen der Nemetschek Group. Spacewell Germany entwickelt mit iX-Haus und iX-Haus plus marktführende Software für die Immobilienwirtschaft. Die leistungsstarken Softwarelösungen sind flexible und effiziente Instrumente, welche die gesamte Bandbreite des modernen kaufmännischen und technischen Property Managements aller Immobilien-Asset-Klassen abbilden.
Ergänzend hierzu bietet das Unternehmen weitere Software- und Technologielösungen für Smart Building/IoT, Arbeitsplatz-, Property- und Facilitymanagement an.
Die Crem Solutions GmbH & Co. KG ist ein Tochterunternehmen der Nemetschek SE. Sie agiert produkt- und markentechnisch unter der Dachmarke Spacewell. Spacewell ist ein führender internationaler Anbieter von Softwarelösungen und Beratungsdiensten für sämtliche Prozesse in der Nutzungsphase von Gebäuden. Spacewell ist Teil der Nemetschek Group.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.spacewell-germany.com

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